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Jahrgangsbeste der IHK kommen aus Rastatt

Zwei Weisenburger-Auszubildende ausgezeichnet

 

Zwei Auszubildende des Rastatter Unternehmens Wei-senburger Bau wurden jetzt als Jahrgangsbeste der IHK Karlsruhe ausgezeichnet. Julius Merkel (19) hat die Prüfung zum Hochbaufacharbeiter mit Bravour bestanden, Pirmin Weber (20) wiederum zeigte Spit-zenleistungen im Bereich Stahl- und Betonbau gezeigt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde lobte Rainer Weisenburger das Engagement der beiden Azubis. „In junge Menschen zu investieren macht sich bezahlt“, sagte der Firmenchef, dessen Unternehmen ebenfalls eine IHK-Ehrung erfuhr: Weisenburger Bau wurde als einer der besten Ausbildungsbetriebe im Kammerbezirk mit einer Ehrenurkunde bedacht.

Am Stammsitz in der Werkstraße betreibt das Unternehmen seit einigen Jahren eine eigene Lehrwerkstatt, in der aktuell 17 Auszubildende zusätzlich zum regulären Schulunterricht qualifiziert werden. Alle drei Wochen pauken die jungen Leu-te dort zwei Tage lang Theorie und Praxis. Unter Anleitung von Ausbildungsleiter Bernhard Kotterer und Werkstattleiter Udo Mießler lernen sie, Schalungen zu richten und zu mau-ern. Die theoretische Schulung erfolgt in einem angrenzen-den Seminarraum, den die Auszubildenden selbst errichtet haben. „Ich sehe für den gut ausgebildeten Facharbeiter nach wie vor hervorragende Möglichkeiten auf dem Arbeits-markt“, spricht Weisenburger-Geschäftsführer Stephan Ruck von guten Berufsaussichten für Maurer, Stahlbetonbauer und Hochbaufacharbeiter.

Das Rastatter Unternehmen ist im Hochbau der größte Aus-bildungsbetrieb im Bereich der IHK Karlsruhe und liegt mit einer Ausbildungsquote von 18 Prozent weit über dem Bun-desschnitt von 7 Prozent. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung haben die Nachwuchskräfte übrigens beste Chancen, im Hause Weisenburger bleiben zu können. Im vergangenen Jahr wurden alle sechs Azubis übernommen.

 



Ausgezeichnete Nachwuchskräfte: Julius Merkel (Mitte links) und Pirmin Weber (Mitte rechts) präsentieren stolz ihre Ehrenurkunde. Auch die Firma Weisenburger wurde prämiert.

Richtfest am Star Inn Hotel, Karlsruhe

Karlsruher "Star Inn"-Hotel am Siemens Industriepark feiert Richtfest

Ende April gab es den symbolischen Spatenstich für das Karlsruher "Star Inn" Hotel an der Siemensallee 86. Heute wurde Richtfest gefeiert. Das 3-Sterne-Businesshotel mit 134 Zimmern des Bauherrn und niederländischen Investors Kadans wird von der österreichischen "Star-Inn" Gruppe betrieben werden. Das Hotel soll im Mai nächsten Jahres eröffnet werden. Für das Hotel verkaufte der Siemens Industriepark Karlsruhe 4.000 Quadratmeter Parkplatzfläche, wobei für die Parkmitarbeiter an anderer Stelle Ersatz geschaffen wurde.

Entworfen wurde das sechsgeschossige Businesshotel mit einer Geschossfläche von etwa 6.000 Quadratmetern vom Berliner Architekten Tobias Hammel. Tobias Hammel absolvierte an der technischen Universität Karlsruhe sein Architekturstudium und ist daher mit der Stadt Karlsruhe und ihrer Architekturgeschichte bestens vertraut.

Generalunternehmer ist die Firma Weisenburger Bau mit Erfahrungen im Hotelbau. Das in Rastatt ansässige Unternehmen realisierte unter anderem das Hotel "Der Blaue Reiter" in Karlsruhe und die Hotels "Watthalden" und "Erbprinz" in Ettlingen. Der künftige Betreiber, die österreichische "Star Inn" Gruppe, mit Häusern in München, Regensburg, Salzburg, Frankfurt und Budapest verfügt über viel Erfahrung in der Branche. Das Karlsruher Hotel wird über 50 Standardzimmer, 62 Businesszimmer, zehn Familienzimmer und zehn Suiten verfügen. Des Weiteren bietet das Hotel zwei Besprechungsräume, Lobby und Bar mit 24-Stunden-Service sowie Frühstück in Buffetform. Reservierungen werden bereits telefonisch über 0160-7106528 oder über Email karlsruhe@starinn.de entgegengenommen.

Zum Richtfest reiste eigens Wim Boers vom Kadans-Vorstand aus den Niederlanden an. Auch der Geschäftsführer von Kadans Deutschland Ernest Meertens und der Projektleiter von Kadans, Matthias Dötsch, ließen es an würdigenden Worten an alle am Neubau Beteiligten nicht fehlen. "Eine Entwicklungsmaßnahme wird erst erfolgreich, wenn Teamarbeit von allen Beteiligten geleistet wird. Bei unserem Projekt ist dies zu 100 Prozent der Fall".

Star Inn - Geschäftsführer Paul Garai und Rainer Bauch, sowie der Direktor des zukunftigen Karlsruher Hotels, Hans Rottländer, erklärten, dass sie sich schon auf ihr erstes Hotel in Baden-Württemberg freuten.

Über die Bedeutung des neuen Hotels für Siemens ließen Vertreter der Siemens-BEtriebsleitung Karlsruhe und der Geschäftsführer des Siemens Industriepark Karlsruhe, Peter Grimm, keinen Zweifel. "Für Siemens-Geschäftsreisende sowie für Kunden ansässiger Firmen im Park ist das Hotel ideal. In der westlichen Stadtregion profitieren auch andere große Industriefirmen wie Michaelin, Stora Enzo, L'Oréal, Miro und das Mercedes-Benz-Werk im pfälzischen Wörth davon", betone Grimm.

Architekt Tobias Hammel (Berlin) und Generalunternehmer fanden lobende Worte der Zusammenarbeit und freuen sich bereits auf die Eröffnung.



Außergewöhnliche Lehrlingsinitiative

Auszubildende der Firma Weisenburger Bau errichteten Spiel- und Gerätehaus für Kindergarten Zwölf Apostel.

 

Rastatt - „Schützt auch das Dach vor Regen, die Mauer vor dem Wind, so ist doch allerwegen an Gott allein gelegen, dass wir geborgen sind.“ Mit diesem symbolischen Richtspruch wurde jetzt das neue Spiel- und Gerätehaus des katholischen Kindergartens Zwölf Apostel seiner Bestimmung übergeben.

„Es ist das erste Richtfest hier, seitdem die Kirche vor 35 Jahren erbaut wurde“, freute sich Pfarrer Ralf Dickerhof mit den Erzieherinnen und Kindern der Einrichtung über den außergewöhnlichen Anlass. Das 16 Quadratmeter große Gebäude hat der Kindergarten einer Lehrlingsinitiative der Rastatter Firma Weisenburger Bau zu verdanken. Die Auszubildenden haben das Haus in vierwöchiger Arbeit „für Gottes-lohn“ errichtet.

Alles machten die jungen Leute selbst: Sie trugen den alten Schuppen ab, erledigten den Erdaushub, betonierten die Bodenplatte, mauerten die Wände mit Kalksandsteinen und deckten das Pultdach ein. „Es ist eine Edel-Luxus-Variante unseres bisherigen Spiel- und Gerätehauses geworden“, dankte Pfarrer Dickerhof für das Engagement der Auszubildenden, die bei Weisenburger Bau in einer betriebseigenen Lehrwerkstatt geschult werden. „Dort müssen wir die Mauern, die wir errichten, immer wieder einreißen. Das ist manchmal ganz schön frustrierend. Diese Arbeit hier aber hat Bestand, einfach super“, zeigten sich die Auszubildenden stolz über ihr Bauwerk, das sie unter der Anleitung von Lehrwerkstattleiter Udo Miessler geschaffen haben.

Mit großen Augen bestaunten die Kinder, wie Julius Merkel vom Dach des neuen Hauses, auf dem am Richtbaum viele bunte Bänder flatterten, den symbolischen Richtspruch sprach und anschließend das traditionelle Glas auf dem Boden zerschmetterte. Mit einem Lied bedankten sich die Kleinen bei allen Beteiligten, darunter Ausbildungsleiter Bernhard Kotterer und Weisenburger-Geschäftsführer Stephan Ruck. „Ein solches Richtfest haben wir noch nie gefeiert“, sagte der Firmenchef. Zur Erinnerung an diesen denkwürdigen Augenblick schenkte er Pfarrer Dickerhof einen Zimmermannshut und ein Richtfesttuch. Auch Kindergartenleiterin Isolde Lamprecht wurde stilgerecht ausstaffiert. Sie hatte die Idee zum Bau des Spiel- und Gerätehauses im Rahmen der Weisenburger-Lehrlingsausbildung und mit ihrem Vorschlag die Lehrlinge begeistert.

 

BNN, Samstag, 22.11.08

 



Mit einem symbolischen Richtfest feierte der katholische Kindergarten Zwölf Apostel jetzt die Fertigstellung seines Spiel- und Gerätehauses, das Auszubildende der Firma Weisenburger Bau im Rahmen einer Lehrlingsinitiative „für Gotteslohn“ errichtet haben.

43 Reihen- und Doppelhäuser entstehen

Neubaugebiet: Rastatter Bauträger Weisenburger investiert elf Millionen Euro / Gestern erster Spatenstich auf dem ehemaligen Naturin-Parkplatz / Lob für Stadtverwaltung

 

Weinheim. In Weinheim herrscht derzeit wahrlich kein Mangel an Baustellen. Doch nicht überall geht es so harmonisch zu wie beim Neubaugebiet "Unter den Burgen" in der Gleiwitzer Straße, wo in den nächsten Monaten 43 Reihen- und Doppelhäuser entstehen sollen. Für etwa die Hälfte der Häuser gebe es bereits Reservierungen, so Projektentwickler Christof Grätz. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist gestern der Startschuss für die Bebauung gefallen. Auf dem 12.000 Quadratmeter großen Gelände, einem ehemaligen Parkplatz von Naturin, investiert die Firma Weisenburger nach eigenen Angaben rund elf Millionen Euro.

Geschäftsführer Rainer Weisenburger lobte dabei die "kompetente und schnelle" Arbeit der Stadtverwaltung. Es sei eine "Bravourleistung", in welch kurzer Zeit hier Baurecht geschaffen worden sei. Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner hörte dies natürlich gern: "Diese konstruktive und gute Zusammmenarbeit mit einem Investor würden wir uns in Weinheim immer wünschen" sagte er, was viele der Anwesenden als Anspielung auf die aktuellen Probleme bei der Schlossbergterrasse verstanden haben dürften.

Bereits vor vier Monaten rückten die Bagger auf dem Grundstück an. Auch die Wasserversorgung der Firma Naturlin musste neu verlegt werden. Rund 30.000 Kubikmeter Erde wurden im Zuge der Rückbauarbeiten bewegt und 7.500 Kubikmeter abtransportiert, was dem Ladevolumen von rund 300 Sattelzügen entspricht.

Fetzner erinnert daran, dass es hier früher einen Bebauungsplan gab, der ein 14-geschössiges Hochhaus zugelassen hätte, "das zum Glück nie verwirklicht wurde". Der neue Bebauungsplan trat schließlich im März dieses Jahres in Kraft. Die Verwaltung werde dem Gemeinderat vorschlagen, die Erschließungsstraße "Elserstraße" zu nennen, um an den schwäbischen Tischler zu erinnern, der 1939 im Bürgerbräu-Keller in München einen Anschlag auf Hitler verübte. Das Attentat schlug fehl, Elser wurde 1945 im Konzentrationslager Dachau erschossen. Nach diesem Exkurs in die deutsche Geschichte würdigte auch Naturin-Geschäftsführer Bertram Trauth die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

"Das neue Wohngebiet erhält eine ökologisch sinnvolle und ressourcenschonende Energieversorgung", sagte Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim. Die Häuser werden durch das Blockheizkraftwerk aus dem nahe gelegenen Hallenbad mit Wärme beliefert. Die umweltfreundliche Nahwärmeversorgung entspreche den neuesten Richtlinien des E-Wärmegesetzes Baden-Württemberg, die ab 1. Januar 2009 auch bundesweit gültig sind. Die Neubauten seien daher als "Energiesparhäuser 60" klassifiziert. "Familien finden hier alle Annehmlichkeiten, die sie sich nur wünschen können", warb Harry Fett, Geschäftsführer des Weinheimer Unternehmens immoplan, das sich um den Vertrieb kümmert, für das zentrumsnahe Wohngebiet.

 

wnoz, Samstag 25. Oktober 2008



So viele Menschen sieht man selten bei einem ersten Spatenstich. Gemeinsam packten gestern Baufamilien und Ehrengäste mit an, um das Wohngebiet "Unter den Burgen" in der Gleiwitzer Straße auf den Weg zu bringen.

Richtfest am ersten Abschnitt beim Umbau der Brauerei

"Es bleibt spannend"

RIEGEL. Die erste Zwischenstation beim Umbau der ehemaligen Riegeler Brauerei zu Lofts ist erreicht: Die Bauherren feierten am Donnerstag mit Projektpartnern und Handwerkern Richtfest für den ersten Bauabschnitt. Im früheren Sudhaus und der Schenkhalle/Sternen sollen zum Frühjahr 2009 rund 34 Wohnungen fertig werden.

Der Rohbau des ersten Abschnitts wird in diesen Tagen fertig. Die Gisinger-Gruppe und die Weisenburger Bau GmbH feierten auf dem ehemaligen Brauereigelände. Es gab zwar kein traditionelles Dach, aber die Zimmerleute waren für den Richtspruch dennoch in luftiger Höhe im Einsatz. Gewürdigt wurde die bisherige Arbeit im ersten von drei bis vier Bauabschnitten.

34 Wohnungen, Lofts und Atelierräume entstehen beim Umbau des füheren Sudhauses und der Schwenkhall. Zuerst wurden alle Zwischenwände abgerissen, in der alten Außenhülle erstehen neue Grundrisse. Das hostorische Tragwerk im alten Sudhaus wird beim Umbau restauriert, die Dächer neu aufgebaut. Christian Engelhard, Geschäftsführer der Gisinger GmbH, dankte den Handwerken für die große Sorgfalt und das Engagement im Umgang mit den geschichtsträchtigen Gebäuden.

Thomas Kunz übergab der Bauherrenfamilie die traditionellen Tücher und Hüte der Zimmerleute. Vor der Feier in den Maschinenhalle mussten sie sich beides mit aktiver Arbeit verdienen und Zimmermannsnägel einschlagen. "Für uns blleibt es spannend", sagte Stefan Gisinger. Der Bauantrag für den zweiten Abschnitt der Sanierung rund um den Kühlturm ist eingereicht.

17.10.08



Richtspruch in luftiger Höhe

Betreutes Wohnen in Grünwettersbach ab 2009 möglich

Und wieder ist ein entscheidender Schritt gemacht: Nur sieben Monate nach dem Spatenstich wurde gestern auf dem Gelände der Seniorenresidenz "Am Wetterbach" in Grünwettersbach mit dem Richtfest der Abschluss der Rohbauarbeiten gefeiert. Somit geht die erste betreute Wohnanlage der Bergdörfer in ihre "bautechnische Endabwicklung", wie Klaus Göhl, Geschäftsführer und Gesallschafter für Immobilienprojektierung und Grundstücksentwicklung (GIG) betont. Die ersten Bewohner können im Frühjahr 2009 einziehen.

Sowohl der Gastgeber der Veranstaltung, Ortsvorsteher Rainer Frank, als auch Stephan Ruck, Geschäftsführer von Weisenburger Bau, bezeichnen das Richtfest als "einen der schönsten Momente bei einem Bauvorhaben". Frank ist davon überzeugt, dass "diese ganz besondere Wohlfühleinrichtung nach ihrer Fertigstellung die hohen Ansprüche der künftigen Bewohner erfüllen wird". In luftiger Höhe spricht schließlich Zimmermeisterin Mandy Lindberg den traditionellen Richtspruch.

Auf dem rund 5 000 Quadratmeter großen Areal das ehemaligen Wettersbacher Festplatzes entstehen 27 Wohnungen für betreutes Wohnen. Die 1- bis 3- Zimmer-Wohnungen sind zwischen 45 und 88 Quadratmetern groß.

"20 der Wohnungen wurden bereits verkauft", erklärt GIG-Geschäftsfürer Wilhelm Kolarsch gegenüger der BNN. Neben der betreuten Wohnanlage ensteht ein Pflegehaus mit 30 Betten. Mit dem Erwerb einer Wohnung in "Am Wetterbach" wird für den Bedarfsfall ein garantierter Anspruch auf einen Pflegeplatz im Pflegehaus erworben.

Träger des Pflegehauses ist die Heimsitftung Karlsruhe. "Wir bieten aber auch für die betreute Wohnanlage bestimmte Leistungspakete an", Frank Steinke von der Heimstiftung. "Dazu gehört zum Beispiel ein Notruf, der rund um die Uhr besetzt ist, oder ein Hausmeisterservice". Die Bewohner hätten auch die Möglichkeit, Mahlzeiten in den Gemeinschaftseinrichtungen einzunehmen, pflegerische Leistungen oder aber Wohnungsreinigungen zu buchen.

Steinke verweist auch auf die Möglichkeit, dass Vereine den vorhandenen Saal und den Gemeinschaftsraum für kulturelle Veranstaltungen nutzen können. Auch das Miteinander in der Wohnanlage soll gepflegt werden, wie betont wurde: "Uns war es wichtig, Begegunshöfe zu schaffen, die eine gute Nachbarschaft fördern", erklärt Architekt Dietrich Gekeler vom Karlsruher Architektenbüro Gekeler-Bäuerlein.

BNN, Ausgabe 244, vom 20-10-08



"Familienheim" feiert Richtfest in barrierefreiem Mietshaus

13.09.2008

Im Wohnheim bleiben die Bewohner im gewohnten sozialen Umfeld

 

Nußloch. Richtfest mit Fritz Neidlinger und Band? Das geht, der gekonnte Swing und der nicht minder dauerhafte Schwung haben es fertiggebracht, dass in der nußlocher "Neuen Heimat" Richtfest gefeiert werden konnte. Die Familienheim Heidelberg hatte dort im Frühjahr diesen Jahres mit dem Bau von 23 barrierefreien Mietwohnung begonnen, nun konnte der Zimmermann die ihm zustehende Aufgabe erfüllen.

Auf 1480 Quadratmetern Wohnfläche bei 6150 Kubikmeter umbauter Raum werden hier nahe der Seilbahnschleife elf Dreizimmer- und zwölf Zweizimmerwohnungen entstehen, alle zwischen 50 und 80 Quadratmeter samt Terrasse oder Balkon. Vorstand Peter Stammer wies darauf hin, dass die Baugenossenschaft in diesem Gebiet im Westen Nußloch 255 Mietwohnungen besitze, die teilweise seit mehr als 30 Jahren von den gleichen Meitern bewohnt werden. "Das spricht für eine solide Beziehung zwischen uns und unseren Mietern", zeigte er sich überzeugt. Die Bestandsgebäude seien 2005 auf den neuen Stand gebracht worden, teilweise auch behindertengerecht.

2,7 Millionen Euro investiert die Familienheim in das neue Gebäude, das mit Fahrstuhl samt Lastenaufzug und entsprechender Wärmedämmung auch auf die notwendige Energieeinsparung hin ausgerichtet ist und ebenso KfW 60 entspricht. Die Firma weisenburger bau errichtet das Haus.

"Der Blick geht in die Rheinebene", so Architekt Björn Burger aus Heidelberg. Der Warmwassergebrauch wird mit Solarkollektoren untestützt.

Bürgermeister Karl Rühl unterstrich im Festzelt vor den Mietern und Gästen aus der "Neuen Heimat" die gute Zusammenarbeit und beleuchtete die Historie der Entwicklung der Familienheim mit der Gemeinde Nußloch. Rühl: "Es ist wichtig, dass die langjährige Mieter ihren Lebensabend in gewohntem sozialen Umfeld verbringen". Der Gemeinderat hatte den Weg frei gemacht für die Bebauung nach Anpassungen des Baukörpers. Ob der Spielplatz wohl noch etwas größer ausfallen kann? Der Wunsch wurde der Baugenossenschaft mit auf den Weg gegeben, ehe Zimmermann Nicki Roth dem Gebäude aufs Dach stieg.

"Ein meisterlich Werk! Zum Himmelsgewölk ragt strebend empor des Dachstuhls Gebälk." Mit dem poetischen Richtspruch zerschellte auch das Glas auf dem Grund. Symbolisch wurden von den Verantwortlichen die Nägel in den Balken getrieben. Danach konnte gefeiert werden, gleichzeitig auch das 60-jährige Bestehen von "Familienheim".



Firma Münch feiert Richtfest ihres Neubaus in den Waldäckern

Mühlacker Tagblatt (01.09.2008)

Mühlacker (pm) - Genaue vier Monate nach dem Spatenstich hat die Mühlacker Firma Friedrich Münch das Richtfest für den Neubau des Büro- und Produktionsgebäudes in den Waldäckern gefeiert. Im Beisein von Oberbürgermeister Arno Schütterle, der Familie Münch, der Firma Weisenburger, den Handwerkern und geladenen Gästen bedankte sich Geschäftsführer Jörg Ritter bei allen Projektbeteiligten für die, wie es in einer Pressemitteilung der Firma heißt: "hervorragende Zusammenarbeit und problemlose Realisierung des Neubauprojektes", Stephan Ruck, Geschäftsführer der Weisenburger Bau, lobte in seiner Ansprache die Bauherrin, Susanne Münch, für die traditionelle Ausrichtung des Richtfestes. Nach altem Brauch der Zimmermannszunft wurde der Richtspruch von Zimmerin Mandy Lindberg vorgetragen, die bis vor einigen Jahren die erste Frau in ihrer Zunft war. Der Umzug vom bisherigen Standort in den Neubau ist Anfang nächsten Jahres vorgesehen.



Bild (v.l.) OB Arno Schütterle, Susanne Münch, Stephan Ruck, Mandy Lindberg und Jörg Ritter.

Webcam für das Bauprojekt in Karlsruhe

Die Firma Weisenburger Bau stellt eine Webcam zur Verfügung die täglich ein Bild der Baustelle macht.



Lofts im Hafermagazin

Bundesbaublatt Ausgabe 9/2008 - Wohnungsbau

 

Aus dem trutzigen Haferspeicher von einst wurde ein modernes Wohnobjekt

 

Wie wird aus einem schmucklosen, düsteren Zweckbau aus den frühen Jahren des 20sten Jahr­­hunderts eine begehrte Wohnanlage? Durch gute Ideen, Erfahrung, sensiblen Umgang mit der historischen Architektur, hohe Qualitätsansprüche und viel Licht. Das „Hafermagazin“ im südpfälzischen Landau, ein 1914/16 für die bayrische Garnison in betonskelettbauweise errich­teter Spei­­cher, wurde in nur 13monatiger Bauzeit zu einem attraktiven Wohnkomplex mit 71 Lofts umgebaut.




vorher und nachher

Baubeginn in Karlsruhe

Am 29.04.2008 wurde der erste Spatenstich bim Bauvorhaben Star Inn Hotel neben dem Siemens Industriepark in Karlsruhe durchgeführt. Die am Spatenstich beteiligten Personen stellen noch einmal die Wichtigkeit des Projektes für den Standort Siemens Industriepark heraus. Mit dem Spatenstich haben die Bauarbeiten begonnen. Richtfest im September 2008 vorgesehen.



Spatenstich für neues Wohngebiet an der Rennbahn in Iffezheim

Einige Grundstücke grenzen direkt

ans weltberühmte Iffezheimer Geläuf (BT vom 07.09.2007)

Iffezheim - „Ich beneide die künftigen Bewohner, leider habe ich schon an anderer Stelle gebaut.“ Bürgermeister Peter Werler zeigte sich beim offiziellen Spatenstich für das neue Wohngebiet an der Rennbahn begeistert von der Lage dieses „exklusiven Grundstücks“, das direkt ans weltberühmte Geläuf grenzt. Dort wo früher der so genannte Ausländerstall stand, werden nun 20 Doppelhaushälften errichtet. Die in Massivbauweise ausgeführten, voll unterkellerten Einheiten bieten auf zweieinhalb Etagen zwischen 120 und 150 Quadratmeter Wohnfläche. Die Fertigstellung ist für Juli 2008 geplant.

Bauherr ist der Iffezheimer Architekt Alwin Merkel, der bereits seit 1985 für den Um- und Neubau der Rennbahn verantwortlich zeichnet und mit dem Generalunternehmer Weisenburger zuletzt die Benazet-Tribüne realisiert hat. Beim Spatenstich dankte er neben Bürgermeister Peter Werler zugleich Pfarrer Walfried Asal und dem Geschäftsführer des Internationalen Clubs, Wolfgang Stüber. Nach schwierigen Verhandlungen sei es nun gelungen, aus den bislang im Eigentum von Gemeinde, Kirche und Club befindlichen Flächen ein einheitliches, 4.500 Quadratmeter großes Grundstück zu bilden.

In rund zehnmonatiger Bauzeit entstehen „Im Rennbahngarten“ – wie die neue, nach dem Vorbild der Josefstraße gestaltete Anliegerstraße heißen wird – 20 Doppelhaushälften nach dem energetisch neuesten Standard. „Zur Reduzierung des C02-Gehaltes in der Luft wird außerdem eine zentrale Kraftwärmekopplung in Form eines Blockheizkraftwerks gebaut“, verwies Alwin Merkel auf die innovative Beheizung der neuen Wohnhäuser. Die vier bis fünf Zimmer großen, familienfreundlichen Einheiten verfügen allesamt über Garage oder Carport und einen oder zwei zusätzliche Stellplätze. Die Grundstücke von vier Doppelhäusern grenzen sogar unmittelbar an die Rennbahn. Rund die Hälfte der Hauseinheiten seien bereits verkauft, verdeutlichte der Architekt die große Nachfrage.

In einem zweiten Bauabschnitt plant Alwin Merkel die Errichtung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „An der Rennbahn“. Die insgesamt neun Wohneinheiten mit zwei bis vier Zimmern werden seniorengerecht gestaltet und sind mit einem Aufzug bequem erreichbar. Bei der Badgestaltung berücksichtigen wir auch individuelle Bedürfnisse“, teilte der Architekt weiter mit. Die ersten Bewohner können noch vor Weihnachten 2008 ihr neues Domizil beziehen.

 



Spatenstich "Wohnen an der Rennbahn"

Public Private Partnership (PPP)

Immobilienwirtschaft, 05/2007

Mittelständischer Bauträger erhält Zuschlag

Wirtschaftsprüfer Jens Rauschenbach vom Beraterverbund 3 P nennt Details zum millionenschweren PPP-Projekt

 

(Text: Kirstin Ruge, freie Journalistin)

Um vier moderne Kindertagesstätten (Kitas) vorhalten zu können, hat die Stadt Halle erstmals ein PPP-Projekt an einen Mittelständler übertragen, an die Weisenburger Gruppe. Wie schlüsselt sich das Projekt auf?

Rauschenbach_ Die Baukosten umfassen acht, Finanzierungskosten drei, Instandsetzungskosten drei, Bewirtschaftung inklusive Medienver- und Entsorgung acht und die Gemeinkosten eine Million Euro.

Macht 23 Millionen. Was spart die Stadt in 25 Jahren?

 Rauschenbach_ Das mittelständische PPP-Pilotprojekt verspricht Effizienzvorteile von rund 13 Prozent gegenüber der Eigenrealisierung. Einsparungen in Höhe von etwa vier Millionen Euro sind über die Projektlaufzeit realisierbar.

Könnnen Sie das präzisieren?

Rauschenbach_ Beim Einsparvolumen wird von den Zahlungen ausgegangen, die der Stadt entstünden, wenn sie den Neubau beziehungsweise die Sanierung und den Betriebeinschließlich der Finanzierung über 25 Jahre selbst realisieren würde.Die Stadt hätte dann insgesamt eine Belastung von 29,6 Millionen Euro zu tragen. Von dieser Summe spart die Stadt 3,9 Millionen ein. Es verbleibt also eine Belastung von 25,7 Millionen. Darin enthalten sind 2,2 Millionen, die auch bei einer PPP-Realisierung bei der Stadt verbleiben. Im Ergebnis hat die Stadt an die Kita Halle GmbH noch 23,5 Millionen Euro zu zahlen, wobei zwei Millionen durch Fördermittel abgedeckt werden.

Die Kita Halle GmbH ist der Projektträger, der alle Partner unter einem Dach vereint. Was muss im Vorfeld einer mittelständisch geprägten PPP beachtet werden?

Rauschenbach_ Je mehr man an den Vorbereitungen spart, umso schwieriger wird es für die Bieter, vor allem für den Mittelstand, ohne enorme Vorleistungen und Risikopotenziale erfolgreiche Angebote abzugeben. Von der Bestandsbewertung über due Erstellung von Bewertungsmatrizen, die auch mittelständischen Bausunternehmen die Chance geben, bis zur Erstellung der Ausschreibungsunterlagen und dem Führen von Verhandlungen ist einiges Know-how geboten.

Und das schlägt mit wie viel zu Buche?

Rauschenbach_ Die externen Leistungen wurden bei dem Pilotprojekt in Halle an fünf Auftragnehmer vergeben und von 3 P koordiniert. Geschätzte Transaktionskosten sind drei Prozent der Bausumme oder eom Prozent der Gesamtvertragssumme. Zu den internen Transaktionskosten zählt eine Stelle über 18 Monate mit einem Entgelt von 65.000 Euro.

Und es entstehen moderne Kitas?

Rauschenbach_ Durch die Gesamtbetrachtung der Gebäude über den Lebenszyklusansatz sind optimierte Bedinungen vereinbart worden. Denn bereits in der Planungs- und Bauphase konnte der künftige Betreiber Einfluss auf die Gestaltung des Baukörpers nehmen. Für den Betrieb der Gebäude ist die Gegenbauer Gebäudemanagement zuständig. Gesteuert wird der Betrieb über einen Objektmanager, aufseiten der Stadt wird die Leistung durch ein dreistufiges Eskalationssystem laufend überprüft.

Wie sieht es energetisch aus?

Rauschenbach_ Grundsätzlich ist ein Energie-Contracting mit dem örtlichen Versorger geplant. Ihm obliegt die Energiebeschaffung. Sämtliche Kitas werden mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet.  Die Neubauten erhalten eine Fußbodenheizung. Die Überwachung des Energieverbrauchs erfolgt durch das Facility Management. Neben der Erfassung und Analyse  der Medienverbräuche zählen zu seinen Aufgaben das Erarbeiten von Optimierungsstrategien sowie das Einwirken auf das Nutzerverhalten, sprich die Sensibilisierung des Kita-Perosnals und entsprechende Projekte mit den Kinden.

 

Bundesweit erstes mittelständisches PP-Projekt Halle - alle Beteiligten auf einen Blick

- Ausschreibende: Stadt Halle, www.Halle.de

- Bietergemeinschaft:

  Weisenburger Unternehmensgruppe www.weisenburger.de´

  Gegenbauer Gebäudemanagement GmbH www.gegenbauerbosse.de

- Finanzierung: DKB Bank, www.dkb.de

- Beratung: Beraterverbund 3 P, www.silbersack-rauschenbach.de

- Planung: pbs Planungsbüro Schmitz Aachen GmbH, Leipzig, www.pbs.ac.de

- Contracting: EVH Ebergieversorgung Halle, www.evh.de

 

Rohbauarbeiten abgeschlossen


Vertreter der Kirchengemeinde, der Stadt, des Bauunternehmens und der Architekten freuen sich über den Fortschritt der Bauarbeiten. (Fotto: Gernsbeck)


BT, Freitag 11.Mai 2007

Neues Pflegeheim soll bis Ende des Jahres fertig sein

Richtfest beim Bauprojekt der evangelischen Kirche an der Balger Straße

 

Baden-Baden (mg) - Das künftige "Pflegeheim Weststadt" liegt voll im Zeitplan.  Gestern konnte sieben Monate nach dem ersten Spatenstich Richtfest auf der Baustelle an der Balger Straße gefeiert werden. Bis Ende des Jahres soll das neue Pflegeheim der evangelischen Kirchengemeinde fertig gestellt sein.

"Wenn alles gut läuft, können wir Anfang Januar mit dem Umzug beginnen", konstatierte Rainer Becker, Geschäftsführer der für die Kirchengemeinde zuständigen Verwaltungsstelle Bden-Baden. Becker zeiggte sich mit dem Verlauf der Arbeiten sehr zufrieden und lobte den Rastatter Bauträger "Weisenburger Gewerbe + Wohnbau".

99 Pflegeplätze wird das evangelische "Pflegeheim Weststadt" bieten, wobei die Kirchegemeinde mit der Fertigstellung des rund 8,6 Millionen Euro teuren Neubaus ihre beiden Pflegeeinrichtungen  "Marthahaus" in der Maria-Viktoria Straße und das "Haus am Berg" in der Staufenbergstraße mit insgesamt 105 Plätzen auflösen wird.

Die Bewohner der noch bestehenden Pflegeheime seien über den geplanten Umzug informiert worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Der neue Standort bringe wesentliche Vorteile mit sich, wie etwa die verkehrsgünstige Lage unweit des Schweigrother Platzes oder die Nähe zur Stadtklinik.

Die neuen Appartements sind alle behindertengerecht gestaltet und verfügen über ein eigenes Bad, erklärte Becker, der auch die wirtschaftlichen Vorteile des größeren gegenüber zwei kleineren betont. So wird es zum Beispiel zentral nur noch eine Küche geben - und zwar im Pflegeheim Steinbach, die für rund eine halbe Million Euro eigens für die neuen Erfordernisse umgebaut worden sei. Laut Becker müssen die derzeit 69 Beschäftigten keine betriebsbedingten Kündigungen befürchten.

OB Wolfgang Gerstner lobte den raschen Fortschritt bei den Bauarbeiten: " Es ist beeindruckend, was hier in den vergangenen sieben Monaten entstanden ist", sagte der Rathauschef, ehe der obligatorische Richtspruch von einem weiblichen Zimmermann gesprochen wurde. "Die Älteren", so hieß es in dem Spruch, "suchen dann bei Gleichgesinnten herbstlich noch ein Heim zu finden". 

Weisenburger feiert Richtfest in der Balgerstraße


HOCH DAS GLAS: Zimmermeisterin Mandy Lindberg trägt den Richtspruch vor, die Bänder am Richtbaum flattern im Wind. (Foto: Janke)


BNN - Baden Baden, Freitag 11. Mai 2007

Handwerker genießen ihren Rohbau

Die Arbeiten am Pflegeheim Weststadt liegen bestens im Zeitplan

 - Eröffnung Januar

 

Baden Baden. Strahlende Gesichter, strahlender Himmel, leuchtende Augen - zum Richtfest beim Pflegeheim Weststadt stimmte ganz einfach alles. "Wir liegen mit unseren Arbeiten voll im Zeitplan", verkündete Rainer Weisenburger von der gleichnamigen Baufirma gestern beim Richtfest.

Der Geschäftsführer der Kirchengemeinde, Rainer Becker, kündigte derweil an, dass er das Haus im Januar eröffnen werde, davor wolle die Kirchengemeinde als Betreiberin den Umzug aus eigenen Kräften stemmen. 69 Mitarbeiter werden werden in dem Haus mit seinen 99 Heimplätzen beschäftigt sein - das heißt: Alle Mitarbeiter der beiden Häuser, die dann geschlossen werden, kommen hier unter.

Wie berichtet, ersetzt das Pflegeheim Weststadt  das Marthahaus und das Haus am Berg. Die Kosten des Neubaus wurden mit 8,6 Millionen Euro angesetzt - ein Betrag, der nach Angaben der Baufirma gehalten werden kann. Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner wünschte den Handwerkern, dass die Bauarbeiten weiterhin unfallfrei bleiben.

Mit launigen Reimen trug Zimmermeisterin Mandy Lindberg den Richtspruch vor und begoss das Bauwerk gleich dreifach. "Gesegnet sei das neue Haus und die da gehen ein und aus", wünschte die - bevor das Glas in der Baugrube zerschellte. (Michael Janke)

Spatenstich für ASB-Pflegeheim in Karlsruhe


Die ersten Kubikdezimeter Erde sind bewegt jetzt dürfen die Spezialisten ran


Donnerstag, 19. April 2007, ka-news.de - online-Zageszeitung für Karlsuhe

Betreutes Wohnen

Startschuss für Bau eines ASB-Pflegeheims

 

Karlsruhe - In der Karlsruher Oststadt wurde am gestrigen Mittwoch der erste Spatenstich für ein neues Pflegeheim mit betreutem Wohnen gesetzt. In der Rintheimer Straße 86 a und b entstehen außer einem Seniorenheim mit 65 Pflegeplätzen ferner 24 betreute altengerechte Wohneinheiten. Das Investitionsvolumen beträgt ca. zehn Millionen Euro.

Das Pflegeheim des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) mit 3.200 Quadratmetern Nutzfläche wird sich über drei Stockwerke erstrecken. Im Erdgeschoss befindet sich, neben den allgemeinen Flächen wie Verwaltung und Küche, eine Wohngruppe für Demenzkranke mit zukünftig elf Bewohnern. Im ersten und zweiten Obergeschoss sollen jeweils 27 Bewohner leben, die in zwei Bewohnergruppen organisiert werden.

Garten- und Aufenthaltsbereich für alle Bewohner

Ferner sollen im Terrassengeschoss sieben betreute Wohnungen entstehen, so der Projektentwickler und geschäftsführende Gesellschafter der IBA Immobilien Beteiligungs- und Anlagen GmbH: Dabei handelt es sich um großzügige Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen zwischen 70 und 95 Quadratmeter. Zur gemeinsamen Nutzung ist im Terrassengeschoss ein Wellnessbereich mit Sauna, Sanarium, Duschanlage, Ruheraum und einer Sonnenterrasse geplant.

In einem benachbarten Gebäude sollen 17 weitere Wohneinheiten entstehen, mit Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss und einer Terrasse. Es ist vorgesehen, die Eingangsbereiche mit einer begrünten Pergola zu verbinden. Darüber hinaus ist in diesem Bereich ein Springbrunnen oder ähnliches geplant. Der geplante Außenraum soll zum einen Garten- und Aufenthaltsbereich für alle Bewohner der Anlage sein, zum anderen wird die Wohngruppe der Demenzkranken eine speziell für deren Bedürfnisse gestaltete  Freifläche erhalten. (ps/dab)

Weisenburger feiert Spatenstich in Östringen Freibach


DEN ERSTEN SPATENSTICH nahmen die künftigen Bauherren zusammen mit Bürgermeister Walter Muth (Dritter von links) für die Reihenhausanlage am Östringer Freibach vor.


Wohnen in Zentrumsnähe

Erster Spatenstich für Reihenhausanlage am Freibach

 

ÖSTRINGEN (br.). In Östringen wurde jetzt der symbolische "erste Spatenstich" für die Herstellung von acht Reihenhäusern in attraktiver Wohnlage unmittelbar am Freibach vollzogen. Zum Auftakt der Bauarbeiten konnten die Vertreter der Firma AS Projekte, Anne Schellenberger aus Hoclenheim, sowie die Repräsentanten der mit dem Vertrie beauftragten Innova-Immo aus Reilingen bekannt geben, dass bei der Vermarktung des verkehrsgünstig gelegenen und dennoch ruhigen Wohnplatzes zwischenzeitlich bereits sechs Immobilien einen Käufer gefunden haben.

Unter dem Motto "Wohnen im Zentrum und dennoch im Grünen" will die mit der Realisierung des Bauvorhabens befasste Weisenburger Bau aus Rastatt die beiden neu entstehenden Gebäudezeilen inklusive der zwei noch zum Verkauf stehenden Reihenmittelhäuser bis zum Jahresende bezugsfertig herstellen.

Die Häuser werden in massiver Bauweise errichtet und mit einer fünfjährigen Gewährleistung ausgestattet, hob Bauleiter Dietmar Metzger hervor, der zusammen mit Bürgermeister Walter Muth und den bereits feststehenden Käuferfamilien das von der früher vorhandenen Bausubstanz befreite Areal besichtigte.

Mit der rückwärtigen Bebauung entlang des Freibachs, die auf bereits in der näheren Nachbarschaft vorhandene Bausubstanz Bezug nehmen kann, ist eine städtebaulich grundsätzlich erwünschte Verdichtung des Siedlungsgebiets verbunden. 

Startschuss im Silberstreifen ist gefallen


REICHLICH "HELFER"gab es gestern beim ersten Spatenstich für das "Domicil am Hardtwald" im Forchheimer Solberstreifen. Nicht nur die Offiziellen griffen zum Spaten, sondern auch künftige Bewohner inklusive Kinder. Dort, wo der Spatenstich war, entsteht ein Kinderspielplatz. (Foto:krk)


BNN-Ettlingen, Samstag/Sonntag 17./18. März 2007

Spatenstich für 72 neue Wohnhäuser

17 Millionen für Projekt am Rheinstettener Silberstreifen / Auch Gewerbeflächen sind gefragt

Rheinstetten-Silberstreifen (krk). Für die Bebauung des 40 000 Quadratmeter großen ehemaligen Thome-Geländes im Forchheimer Silberstreifen, das künftige "Domicil am Hardtwald", gab es gestern den ersten Spatenstich . Entstehen werden auf etwa der Hälfte der Fläche zehn freistehende Häuser, 20 Doppelhäuser und 42 Reihenhäuser mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 17 Millionen Euro. Auf der zweiten Hälfte zur Bahnlinie hin, ist Kleingewerbe mit Wohnbebauung (Mischgebiet) vorgesehen. Diese Bebauung sowie eine 7,5 Meter hohe Garagenwand parallel zur Bahnlinie dienen für das Wohngebiet als Lärmschutz. Die Bebauung erfolgt durch eine Rheinstettener Investorengemeinschaft unter Federführung von Sibylle Kaiser von SK-Immobilien in Zusammenarbeit mit dem Generalunterneher Weisenburger.

"Mit dem Spatenstich feiern wir auch das Ende einer langen Planungs- und Genehmigungsphase" sagte Geschäftsführer Rainer Weisenburger. Er hob hervor, dass auf dem Gelände "attraktive Energiesparhäuser zu attraktiven Preisen speziell für junge Familien" entstehen, mit Kaufpreisen, die bei rund 223 000 Euro beginnen. Weisenburger verwies zudem auf die gute Verkehrsanbindung inklusive Bahnanschluss und die Naherholungsfunktion von Hardtwald und Epplesee.

Architekt Bernd Bistritz erinnerte an die lange Überlegungsphase zur Nutzung des Geländes. Erst mit dem Bau des Messetunnels habe sich auch die Möglichkeit der Wohnbebauung eröffnet. 72 Familien werden im Silberstreifen eine neue Heimat finden, sagte Bistritz. Der Verkauf laufe bestens. Nicht nur die Wohnhäuser finden großes Interesse, sondern auch die etwa 2 000 Quadratmeter großen Gewerbegrundstücke, von denen ebenfalls die meisten schon verkauft seien. Bistritz wies weiter darauf hin, dass die Bauträger nicht nur einen Kinderspielplatz auf dem Gelände selbst anlegen, sondern auch 150 000 Euro für den Ausbau des Kindergartens "Sterntaler" im Silberstreifen bereit stellen.

Mit "Kaiser-Wetter"gehe ein Projekt in die Umsetzung, das bereits vor 20 Jahren erstmals auf seinem Schreibtisch gelegen habe, spielte Rheinstettens Baubürgermeister Berthold Treiber auf Sibylle Kaiser an, die zusammen mit Architekt Bistritz Motor der jetzigen Entwicklung gewesen sei. Der Zusammenschluss der heimischen Investoren mit Weisenburger habe ein gutes Ergebnis gebracht. Die 72 Familien bringen dem Silberstreifen rund 200 neue Einwohner, "das ist ein Quantensprung, nämlich ein Viertel der bisherigen Einwohnerzahl mehr", sagte Treiber. Mit dem Geld für den Kindergarten werde ein neuer Mehrzweckraum geschaffen. Weitere Investitionen seien allerdings nicht im Stadtteil vorgesehen, betonte der Bürgermeister.

"Der Trendgeht zum Drittkind", meinte Landtagsabgeordneter Werner Raab augenzwinkernd. Er ging damit auf das familienfreundliche und kostengünstige Bauen im neuen Wohngebiet ein. Raab betonte zudem, dass es im Sinne einer flächenschonenden Politik sei, vorhandene Areale wie die Industriebrache Thome-Gelände zu nutzen, anstatt "Naubauringe um die Kommunen zu ziehen".

 

Spatenstich "Am Siegberg" in Kuppenheim


Zusammen mit sechs künftigen Hauseigentümern setzen Bürgermeister Karsten Mußler, Bauunternehmer Rainer Weisenburger und Lidl-Immobilienleiter Olaf Rabener den ersten Spatenstich.


Samstag, 3. März 2007

Die ersten Häuser sind verkauft

Startschuss für die Erschließung des neuen Wohngebiets "Am Siegberg" in Kuppenheim / Lidl hofft bei Zwist mit Gaggenau auf einvernehmliche Lösung

 

Kuppenheim (sawe) - Bis Weihnachten sollen die ersten Häuser im neuen Wohngebiet "Am Siegberg" bezugsfertig sein, das in drei Bauabschnitten auf dem einstigen Alcatel-Gelände in Kuppenheim realisiert wird. Angrenzend an die Wohnbebauung ist eine Filiale des Lebensmitteldiscounters Lidl geplant, die, so das angestrebte Ziel, nach den Sommerferien eröffnet werden soll. Gestern wurde mit dem ersten Spatenstich der Startschuss für die Erschließung des einstigen Werksgeländers gegeben.

 

Auf einer rund 10.000 Quadratmeter großen Teilfläche, die dem Wohngebiet vorbehalten ist und das Rastatter Bauunternehmen Weisenburger inzwischen von Lidl gekauft hat, entstehen 40 Reihen- und Doppelhäuser, die vor allem auf junge Familien zugeschnitten sind, wie Geschäftsführer Rainer Weisenburger verdeutlichte. Die Wohnflächen betragen zwischen 120 und 150 Quadratmeter, die Preise beginnen ab unter 200 000 Euro. Das Gebiet soll innerhalb von drei Monaten erschlossen sein. Von den 17 Häusern, die im ersten Bauabschnitt verwirklicht werden, sind bereits elf verkauft. Alle Häuser werden über ein Blockheizkraftwerk mit Wärme und Strom versorgt. Weisenburger bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit Lidl und vor allem auch mit der Stadt Kuppenheim: "Es ging flott, wie man es sich wünscht. Das ist heute eher die Seltenheit."

"Ein klein wenig Stolz" zeigte sich der Bürgermeister Karsten Mußler, dass die Voraussetzungen für die neuen Nutzungen in kurzer Zeit geschaffen werden konnten: Alle haben an einem Strang gezogen." Er erinnerte auch an die vorangegangenen Diskussionen im Gemeinderat und bekräftigte Gestern: "Wir haben die richtige Entscheidung getroffen." Im Plangebiet "Kleinau" entstehe ein attraktives Wohngebiet für junge Familien. Er freue sich schon darauf, wenn das Gebiet mit Leben erfüllt werde und "dort viele Kinder herumspringen". Als Bürgermeister habe es ihn anfangs erschreckt, dass Lidl das insgesamt 2,3 Hektar große Gelände erworben hat, bekannte Mußler, weil er befürchtete, es könne dort womöglich ein Fachmarktzentrum à la Cité oder anderes Großes vorgesehen sein. Sehr schnell sei dann aber klar gewoerden, dass ein großer Teil dem Wohnen vorbehalten bleibt und in Kuppenheim kein großflächiger Einzelhandel, sondern nur ein Betrieb mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmeter entstehen kann. Lidl-Immobilienleiter Olaf Rabener habe sein Wort gehalten, betonte Mußler, der sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte. Der Stadtobere hofft, dass der neue Lidl-Markt "baldmöglichst eröffnen kann".

Der Wink ging in Richtung Nachbarstadt Gaggenau, die wegen des geplanten Lidl-Marks in Kuppenheim Kaufkraftabfluss befürchtet und deshalb ein Normenkontrollverfahren angestrengt hat. Bedenken, die in der Knöpflestadt nicht geteil werden, zumal auch in Gaggenau ein neuer Lidl-Markt gebaut wird. Die Baugenehmigung liege bereits vor, Baubeginn soll im März sein, teilte Rabener mit, der "keine Rivalität" sieht. Auch in Kuppenheim will Lidl möglichst bald loslegen. Die Firma habe daher weiterhin die Hoffnung, "dass sich in diesem Zwist vielleicht in den nächsten Wochen ein Dialog ergibt, um eine einvernehmliche Lösung zwischen den Beteiligten zu finden", erklärte er. Rabener hofft, dass es nicht die Gerichte sein werden, die letztlich entscheiden müssen, "sondern die Menschen, die zusammen Kommunikation betrieben."

Weisenburger zeigt soziale Verantwortung



Mittwoch, 10. Januar 2007

2.500 Euro für benachteiligte Kinder gespendet

 

Das Rastatter Unternehmen Weisenburger Bau spendet 2.500 Euro an die Hanne-Landgraf-Stiftung der AWO.Die 2005 gegründete Institution ermöglicht Kindern aus finanziell benachteiligten Familien die Teilnahme am kulturellen und sozialen Leben. "Mit unserer Spende wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass alle jungen Menschen die gleichen Chancen haben", erklärte Rainer Weisenburger (rechts), Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens. In Deutschland gebe es immer mehr arme Kinder, betonten Gerlinde Hämmerle, Vorsitzende der Hanne-Landgraf-Ftiftung und Angela Geiger (Stiftungsrat), bei der symbolischen Scheckübergabe durch Weisenburger-Geschäftsführer Karl-Heinz Lang (links). Ziel der Hanne-Landgraf-Stiftung sei es, hilfsbedürftige Familien finanziell zu unterstützen, um so die Anschaffung von Kleidung, Schulranzen und Spielsachen, aber auch Klassenfahrten oder Geburtstagsfeiern zu ermöglichen.   

PPP-Projekt Halle - Weisenburger setzt sich bei Kita-Vergabe durch

Unternehmen sanieren und zahlen

Private setzen Schulen und Kitas instand - Stadt bleibt Eigentümerin - Pilotprojekt in Halle

Redakteur Gerhard Gunkel

Halle/MZ. Neun Schulen und vier Kitas sollen in Halle von privaten Unternehmen und Banken saniert oder neu gebaut werden. Die Privaten betreiben anschließend auch die Einrichtungen. Die Stadt, die für Bildung zuständig bleibt, ist aber weiter Eigentümerin der Immobilien. Sie begleicht die Kosten mit Ratenzahlung, die einen Zinssatz von 4.1 Prozent enthalten, über einen Zeitraum von 25 Jahren. Diesem sogenannten PPP-Modell (Public Private Partnership) hat der Stadtrat in nicht öffentlicher Sitzung zugestimmt. Jetzt muss noch die Kommunalaufsicht grünes Licht geben. Halle ist mit diesem Modell Pilotprojekt in Deutschland.

Der Wirtschaftsprüfer Jens Rauschenbach, der PPP-Modelle in Sachsen-Anhalt begleitet, verwies vor Journalisten darauf, dass das Interesse in der Wirtschaft an solchen Vorhaben groß sei. Bei der Kita-Sanierung kommen Weisenburger Wohnbau, Gegenbauer Gebäudemanagement sowie die Deutsche Kreditbank mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau zum Zuge.

Die Vorteile für die Stadt würden auf der Hand liegen, so Rauschenbach. Angesichts klammer Kassen seien die Kommunen kaum in der Lage, allein die dringend nötige Sanierung von Schulen und Kitas in Angriff zu nehmen. Oft werde nur "Flickschusterei" betrieben. Der akute Sanierungsbedarf in Halle werde auf 64 Millionen Euro geschätzt. Die geplanten Projekte hätten ein Bauvolumen von etwar 58 Millionen Euro. Der Sanierungsaufwand sei recht unterschiedlich. Am Schulstandort KGS Wilhelm von Humboldt/Grundschule Lilien sollen zum Beispiel der Hort, die Speiseversorgung und eine Drei-Felder-Halle neu gebaut werden,. An anderen Immobilien reichten Teilsanierungen aus. Der bauliche Zustand der Kitas Georg Friedrich Händel, Krähenberg und Sonnenschein mache Abriss und der Ersatz durch Neubau nötig, äußerte Rauschenbach.

Das PPP-Modell in Halle würde auch zur Einsparung von Kosten führen, die der Wirtschaftsprüfer auf insgesamt 48 Millionen Euro bezifferte. Unternehmen würden ganz anders kalkulieren, wenn sie nicht nur für den Bau, sondern auch für die Finanzierung und den späteren Betrieb zuständig seien, so Rauschenbach.



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